Auf den Spuren seines Großvaters, der den Gulag überlebt hat, begibt sich Rainer Sievert in eine Untersuchung, in der sich große Geschichte und Familiengedächtnis kreuzen. Eine packende Reise in den Osten, die vielleicht einige Lichtblicke für unsere heutige Zeit bereithält...
1944. Im Osten ist Deutschland besiegt. Mit der Logik der Blöcke bricht eine polare Kälte über Europa herein... Eine beißende Realität bei -50° C für einen ehemaligen Soldaten des Deutschen Reiches, der Sklave der schrecklichen "eisigen Guillotine" alias Bopkyta - ausgesprochen Workuta -, eines der härtesten Lager des Gulags, ist. Er ist kein anderer als Rainer Sieverts Großvater, der als Eindringling gekommen ist. Er kehrt erst nach neun Jahren zurück. Ausgehend vom Schweigen dieses Mannes knüpft Sievert an das "Erinnerungstheater" an, das sein Geheimnis ist. In einem zauberhaften Dekor, das den Schrecken in die Ferne rückt, teilt der Enkel sein Erstaunen und hinterfragt ein Einzelschicksal und seine Schattenseiten vor dem Hintergrund der Geschichte. Anhand von Briefen, Fotos, Filmen und Dokumenten verknüpft Bopkyta Geschichte und Gegenwart, Realität und bitteren Humor, um Schritt für Schritt ein europäisches Fresko zu entwerfen, das angesichts der Rückkehr des bösen Windes ein beunruhigendes Relief annimmt.
1944. Im Osten ist Deutschland besiegt. Mit der Logik der Blöcke bricht eine polare Kälte über Europa herein... Eine beißende Realität bei -50° C für einen ehemaligen Soldaten des Deutschen Reiches, der Sklave der schrecklichen "eisigen Guillotine" alias Bopkyta - ausgesprochen Workuta -, eines der härtesten Lager des Gulags, ist. Er ist kein anderer als Rainer Sieverts Großvater, der als Eindringling gekommen ist. Er kehrt erst nach neun Jahren zurück. Ausgehend vom Schweigen dieses Mannes knüpft Sievert an das "Erinnerungstheater" an, das sein Geheimnis ist. In einem zauberhaften Dekor, das den Schrecken in die Ferne rückt, teilt der Enkel sein Erstaunen und hinterfragt ein Einzelschicksal und seine Schattenseiten vor dem Hintergrund der Geschichte. Anhand von Briefen, Fotos, Filmen und Dokumenten verknüpft Bopkyta Geschichte und Gegenwart, Realität und bitteren Humor, um Schritt für Schritt ein europäisches Fresko zu entwerfen, das angesichts der Rückkehr des bösen Windes ein beunruhigendes Relief annimmt.
